Heilfasten

 

        Eine Wohltat nicht nur auf körperlicher Ebene

 

 

In einer Zeit, in der wir Nahrungsangebote im Überfluss haben - in der wir nur auf wenig verzichten müssen, tut es gut auch mal Inne zu halten und uns gezielt Gedanken darüber zu machen, was brauche ich, bzw. mein Körper wirklich. Was tut mir gut und auf was kann ich verzichten. Dieser Verzicht sollte sich nicht nur auf die Nahrung sondern auf die gesamten Lebensumstände beziehen. Durch ein ständiges Überangebot und eine Masslosigkeit in unserem Verhalten entstehen vielerlei Gesundheitsstörungen, die in unserer Gesellschaft weit verbreitet sind.

Verdauungsprobleme, Rheuma, Metabolisches Syndrom, Diabetes, Herz- & Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Arthrose, Haut- & Schleimhauterkrankungen, Allergien, Asthma, Neurodermitis, Migräne, Gicht, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen....

All diese Erkrankungen und noch viele mehr können durch eine Heilfastenkur positiv beeinflusst werden.

Unter Heilfasten versteht man den vollständigen oder teilweisen Verzicht von Nahrung und Genussmittel über einen definierten Zeitraum. Die Durchführung einer Fastenkur ist eine einschneidende Maßnahme und von bestimmten Voraussetzungen abhängig. Wichtig ist sich innerlich auf das Fasten vorzubereiten. Störende Einflüsse (Feierlichkeiten, Dienstreisen, hungrige Familienmitglieder...) sollten ausgeschalten werden. Es ist also wichtig, den richtigen Zeitpunkt für eine Fastenkur zu finden. Ideal ist das Fasten in einer Gruppe mit Gleichgesinnten. Hier findet durch gemeinsame Treffen ein reger Austausch unter den Teilnehmern statt. Durch das geführte Fasten mit Entlastungstag, Darmreinigung und genauem Fastenplan gelingt der Einstieg in die Fastenwoche meist völlig unproblematisch. Wichtig während der Fastenperiode ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, mässige Bewegung an der frischen Luft und ausreichend eingeplante Ruhephasen wärend des Tages.

Durch den Entzug der Nahrung werden im Körper verschiedene Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, dadurch kann es vorübergehend auch mal zu Mundgeruch, stark riechenden Ausdünstungen über die Haut oder den Urin kommen. Ebenso kann es zu Kopfschmerzen, leichtem Schwindel und Verstimmungen kommen. All diese Erscheinungen sind völlig normal. Meist lassen sie sich mit vermehrter Flüssigkeitsaufnahme behandeln. In der Regel entgiftet und reinigt sich der Körper nach einigen Tagen und diese unangenehmen Symptome verschwinden von ganz alleine. Nach dem Fasten fühlt man sich durch die komplette Entgiftung und Entschlackung des gesammten Organismus und jeder einzelner Zelle wesentlich wohler, gesünder und wieder leistungsstark. Wird die Kur richtig angewendet kommt es neben dem positiven Effekt der Gewichtsabnahme zu einem Wohlbefinden auf allen Ebenen.